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Warum EMIL?

Im Kindergartenalltag hat das soziale Miteinander eine hohe Bedeutung. Wenn Kinder sich im Spiel abstimmen, teilen, streiten, Rücksicht nehmen, sich abwechseln, warten, mitspielen wollen oder ihre Bedürfnisse und Ideen äußern, dann sind immer Gefühle im Spiel. Kinder, die ihre Gefühle nicht gut regulieren können, werden zeitweise von Wut, Angst oder Traurigkeit „überschwemmt“. Sie können sich nicht so leicht beruhigen oder angemessene Lösungen finden, wenn sie bspw. in einen Konflikt geraten oder ihnen etwas misslingt.
Die sogenannten exekutiven Funktionen – man spricht hier auch von Selbstregulation - unterstützen den erfolgreichen Umgang mit den eigenen Gefühlen. Und nicht nur das: Sie sind insgesamt für die Steuerung unseres Denkens und Handelns zuständig. Ohne diese Gehirnfunktionen wären wir nicht in der Lage, zu planen und Ziele zu verfolgen, an Aufgaben dran zu bleiben, ohne uns ablenken zu lassen, kreativ und flexibel zu denken oder uns in andere hinein zu versetzen.
Heute weiß man: Exekutive Funktionen sind trainierbar. Dafür brauchen Kinder vielfältige spielerische, alltagsbezogene und für sie bedeutsame Gelegenheiten, in denen sie selbstreguliertes Verhalten üben können. Und genau hier setzt EMIL an:
In der EMIL-Qualifizierung geht es um die Frage, was 3-6Jährigen hilft, ihre exekutiven Funktionen zu entwickeln und dadurch ihre sozial-emotionalen Kompetenzen zu stärken. Pädagogische Fachkräfte werden geschult, ihren pädagogischen Alltag durch die „EMIL-Brille“ zu betrachten. Die Umsetzung von EMIL erfolgt nicht nach einem festen Programm, sondern alltagsintegriert in der tagtäglichen Interaktion mit den Kindern.

 

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ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen
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